Material
- Blue-Bot oder Rugged Robot
- Bastelmaterial für eine Fantasiewelt oder ein Labyrinth
- Ggf. großes Raster mit 15 x 15 cm großen Feldern, z. B. auf Papier gemalt, mit Klebeband auf den Boden aufgebracht, selbst auf Vinylboden gedruckt oder von verschiedenen Herstellern
- Ggf. Blue-Bot-Kostüm-Vorlage
Aktivität
Welche Tiere sind eure Roboter? Käfer, Bienen oder Mäuse? Wie sehen diese Tiere aus und wie leben sie?
Der kleine Roboter Blue-Bot kann sich in verschiedene Tiere verwandeln und so zur Auseinandersetzung mit der Natur anregen. Bastelt Kostüme für eure Roboter, gebt ihnen Namen und baut eine Landschaft, in der sich die Tiere in der Natur wohlfühlen.
Können eure Roboter kleine Herausforderungen meistern?
Versucht, mit euren Robotertieren kleine Aufgaben zu lösen: Schafft ihr es, eure Roboter so zu programmieren, dass sie sich gezielt durch ihre Welt bewegen? Können die Robotertiere Materialien einsammeln, die die echten Tiere für den Nestbau brauchen? Wie transportieren sie ihre Nahrung in ihren Bau? Wenn die Tiere in einer Herde leben, könnt ihr versuchen, sie gemeinsam loszuschicken und ihnen den gleichen Weg beizubringen.
Lasst eure Roboter Botschaften übermitteln
Lebendige Tiere sind gute Vorbilder für Roboter. Wenn ihr eure Roboter zu Tieren macht, überlegt gemeinsam, welche besonderen Fähigkeiten Tiere haben, die die Roboter nachahmen können. Bienen können sich zum Beispiel dank einer Tanzsprache miteinander unterhalten. Könnt ihr einen Bienentanz für eure Roboter programmieren? Haben bestimmte Schrittfolgen vielleicht eine Botschaft? Was meint der Bienenroboter, wenn er sich zum Beispiel dreimal nach rechts dreht? Könnte der Bienenroboter damit ausdrücken, dass er eine neue Honigquelle entdeckt hat?
Tipp
Ein Besuch im Zoo oder Tiergehege
Welches Tier im Zoo gefällt euch besonders gut? Was könnt ihr über dieses Tier alles herausfinden? Habt ihr Lust, euren gemeinsamen Zoobesuch mit den Robotern nachzuspielen?
Weitere Infos
Digitale Tools zur Auseinandersetzung mit allen Bildungsbereichen nutzen
Roboter können sich in Helden und Heldinnen unendlich vieler Welten verwandeln und unterstützen euch darin, in verschiedene Bildungsbereiche einzutauchen: Naturwissenschaften und Technik, kreatives Gestalten oder die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt.
Digitale Geräte werden so für Kinder zum Mittel, eigene Welten und Spiele zu kreieren und sie gezielt für ihre Zwecke einzusetzen. Digitale Bildung ist eng mit allen anderen Bildungsbereichen verknüpft.
Aus dem Alltag
Von der Natur abgeschaut
Auch im echten Leben sind Tiere Vorbilder für Roboter und digitale Geräte. Laufroboter, die wie Insekten aussehen, erkunden ferne Planeten und helfen bei Katastrophen wie Erdbeben. In vielen Orten auf der Welt gibt es inzwischen Roboterhunde bei der Polizei, die mit auf Streife gehen. Andere Roboter können wie Kängurus springen oder ahmen den Flügelschlag von Libellen nach.
Bionik
Bionik nennt sich die Disziplin, die biologische Funktionsprinzipien technisch umsetzt. Forscherinnen und Forscher entwickeln immer neue, noch intelligentere Roboter mit künstlichen Sinnesorganen. Mit den neuen Maschinen sollen Menschen bei riskanten Einsätzen unterstützt und unzugängliche Gegenden erforscht werden.
Gestern brieftaube, heute Drohne
Schon in der Vergangenheit haben Erfinderinnen und Erfinder Fähigkeiten von Tieren als Inspiration genutzt. Während wir heute mit Drohnen und Satelliten Fotos aus der Luft machen können, haben sich die Menschen früher der Flugkraft von Tauben bedient. Die Bilder und Daten, die wir aus der Luft sammeln, nutzen wir heute zum Beispiel für Geodaten und Navigationsgeräte.
Links
- Andrea Erne, Markus Humbach: Wieso Weshalb Warum? Band 47: Alles über Roboter, Ravensburger Verlag 2021 (ISBN: 978-3473329854)