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Pixelbilder erstellen

Viele kleine Pixel

Was stellt mein Pixelbild dar? Wie groß ist mein Raster? Wie groß muss mein Raster sein, damit mein Bild gut erkennbar ist?

Ein Pixel ist der kleinste Teil eines digitalen Bildes, das auf einem Bildschirm dargestellt wird. Ein Bild-schirmbild setzt sich aus ganz vielen Pixeln zu-sammen. Das Wort kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt Bildpunkt. Meistens werden Pixel als Quadrat dargestellt. Das Tolle ist, dass aus vielen einzelnen Pixeln ein Bild entstehen kann. Das können Bilder sein, die nur schwarz und weiß sind, oder auch bunte Bilder. Jeder einzelne Pixel hat eine eigene Farbe. Bild-schirme und Pixelbilder können unterschiedlich viele Pixel haben. Auf einen Bildschirm passen heutzutage mehrere Millionen Pixel. Wenn die Pixel also dicht zusammenstehen, können wir das ganze Bild gut erkennen, weil unser Auge sie als eine Art Gruppe wahrnimmt. Benutzen wir eine Lupe, können wir auf dem Bildschirm die einzelnen Pixel erkennen.

Material

  • Vorlage 8×8 Raster (leer)
  • Verschieden Stifte mit Farben eurer Wahl (mindestens drei)
  • Verschiedene Materialien (zum Beispiel Kastanien, Perlen, farbiges Papier, Lego-Spielzeug)
  • Schere
  • Klebestift oder Klebestreifen
  • Weißes Papier

Aktivität

Auf diesem Bild erkennst du einen Pinguin, der sich aus vielen Pixeln zusammensetzt. Es ist 12 Pixel hoch und 12 Pixel breit. Man sagt, es hat 12 mal 12 Pixel.

Pixelgrafik eines stilisierten, frontal dargestellten Pinguins. Der Körper ist violett dargestellt; ein orangefarbener Schnabel und orangefarbene Füße heben sich vom weißen Raster ab.
Ein Pinguin aus Pixeln: Mit wenigen Farben und klaren Formen entsteht ein überraschend lebendiges Tiermotiv. 1/1

Das folgende Bild ist aus 8 mal 8 Pixeln zusammengesetzt. Könnt ihr erkennen, was zu sehen ist?

Pixelgrafik eines stilisierten Smileys in einem quadratischen Raster. Violette Felder bilden den runden Kopf, die beiden Augen und den lächelnden Mund; die übrigen Felder bleiben weiß.
Ein Lächeln aus Pixeln: Mit wenigen violetten Quadraten bekommt das Raster einen freundlichen Gesichtsausdruck. 1/1

Aufgabe 1

Zeichnet nun ein eigenes Bild in die Vorlage.

Leeres quadratisches Raster mit gleich großen weißen Feldern und dünnen schwarzen Linien.
Alles ist möglich: In diesem leeren Raster kann eine neue Figur entstehen. 1/1

Aufgabe 2

Natürlich kann jeder Pixel eine eigene Farbe haben. Zeichnet hier ein mehrfarbiges Pixelbild in das Raster.

Aufgabe 3

Malt nun ein Raster und klebt oder legt verschiedene Gegenstände in die Quadrate, anstatt sie auszumalen. Zum Beispiel könnt ihr Kastanien, Perlen oder farbiges Papier nehmen.

Tipp

Malt Freundinnen und Freunden Pixelbilder und schickt sie ihnen auf einem Zettel, sie freuen sich sicher! Seid kreativ und wählt eure Motive frei aus.

Große, handgefertigte Rastergrafik eines stilisierten Fisches aus farbigen Papierquadraten. Türkise Felder bilden den Hintergrund und die Außenform; pinke und hellgrüne Quadrate formen den Fischkörper. Rundherum sind kleine, polygonale Figuren mit gezeichneten Armen und Beinen zu sehen.
Ein Fisch aus Papierquadraten: In einem farbenfrohen Raster entsteht ein ungewöhnliches Unterwasserwesen - begleitet von neugierigen geometrischen Figuren. 1/1

Weitere Infos

Bildschirme, oder digitale Anzeigen, finden wir mittlerweile in sehr vielen Lebens- und Arbeitsbereich. Manche von ihnen sind unwahrscheinlich wichtig für die Menschen, die täglich mit ihnen arbeiten, wie zum Beispiel die digitalen Anzeigen an Maschinen in Krankenhäusern oder die im Cockpit eines Flugzeuges. Andere zeigen uns nur reine Informationen an, wie die Anzeige an Bussen. Und andere dienen eher zum Spaß, oder unterstützen unseren Alltag, wie zum Beispiel der Bildschirm von Smartphones.

Aus dem Alltag

Diese Anzeige stand in den Jahren 1993-1999 vor einem Einkaufszentrum in Bochum. Sie funktioniert ohne Lampen oder LEDs.
Die Anzeige besteht aus 12.800 Würfeln. Jeder Würfel hat eine weiße, eine rote, eine blaue und eine grüne Seite und ist drehbar. Je nachdem, welcher Würfel welche Farbe zeigt, sehen wir ein anderes Bild.

Heute steht diese Anzeige im Deutschen Technikmuseum.

Elektronische Anzeige aus zahlreichen einzeln angesteuerten Würfeln. Die leuchtenden Würfel bilden die Begrüßung „Welcome", die Aufschrift „Deutsches Technikmuseum" sowie stilisierte Berliner Wahrzeichen, darunter den Fernsehturm.
Kein gewöhnlicher Bildschirm: Tausende elektronisch angesteuerte Würfel setzen hier gemeinsam Bilder, Schrift und Berliner Wahrzeichen zusammen. 1/1